Nagelschuh 1999
Jahresbericht des Präsidenten 1998
1998 war für mich ein ganz spezielles Vereinsjahr, da von Anfang an klar war, das dies mein letztes Jahr als Vereinspräsident wird. Ich hatte von Giancarlo Gala schon vor seinem Amerika Aufenthalt die Zusicherung erhalten, dass er sich für das freiwerdende Amt eventuell zur Verfügung stellen würde. Wie immer wenn man ein Vereinsjahr plant und wünscht es laufe alles im gewohntem Rahmen weiter, kommt doch vieles anders.
Auf der ersten Stelle meines Wunschzettels stand, die dringende Suche nach einem neuen Oberturner. Wir hockten etliche Stunden im Vorstand zusammen und diskutierten wen wir noch alles fragen könnten, ob er nicht bereit wäre, dieses Amt zu übernehmen. Doch von allen hörten wir immer nur das Gleiche: "kein Interesse". Das Gleiche merkten wir auch beim Besuch des Freitagsturnens: "kein Interesse", kam doch manchmal nur noch 3 Unverwüstbare ins Training.
Zum Glück gibt es in unseren Jugendabteilungen kein solches Problem, den dort ist von "kein Interesse" nicht das Geringste zu spüren. Im Gegenteil, wussten unsere Riegenleiterinnen und Leiter manchmal fast nicht, wie sie die grosse Kinderschar unterbringen sollten. Ein erster Höhepunkt war für unsere Jüngsten sicherlich den vom STV ins Leben gerufene, "Firejogger" war doch die Beteiligung dabei bemerkenswert gross. Ich möchte allen danken, die mithalfen dieses Projekt so professionell über die Bühne zu bringen.
Auch bei unseren Senioren ist von "keinem Interesse" nicht das Geringste zu spüren. Im Gegenteil, die Zahl der Männerriegeler um Paul Graf herum wächst stolz von Jahr zu Jahr an, es wirkt manchmal fast beschämend, wenn nach der Männerriege nur ein Häufchen Aktive zum Turnen erscheinen.
Als Aufsteller erlebt man den TV immer dann, wenn es darum geht ein Strandfest auf die Beine zu stellen. Ich staune jedesmal, wie engagiert uns die Vereinsmitglieder helfen, diesen für unsere Vereinskasse so wichtigen Anlass über die Bühne zu bringen. Leider fiel der Freitag letztes Jahr eher schwach aus, was sich auch im Gewinn widerspiegelte.
Man muss sich sowieso Gedanken machen, ob diese Art von Strandfest wie wir es in den letzten Jahren durchführten noch zeitgemäss ist. Es stellt sich wirklich die Frage, ob wir uns eine Tanzmusik für 6000.- Franken an beiden Tagen noch leisten können, den diese Ausgaben schmälern in jedem fall das Endergebnis. Im weiteren muss man sich Gedanken machen was für ein Publikum angesprochen werden soll. Ich bin überzeugt das da eine Neuausrichtung dem Verein ein viel besseres Resultat bringen wird.
Im Weiteren muss sich der Verein wieder vermehrt auf seine Hauptaufgabe konzentrieren. Den wir sind in erster Linie immer noch ein Turnverein und kein Partyveranstalter. Ich bin mir selbst ganz klar bewusst, dass dies auch zum Teil meine Schuld ist, den ich war nie der begnadete Spitzensportler sondern eher der versierte Festveranstalter.
Ich weiss, das nicht nur wir vom Turnverein Erlach mit dem Problem von Vereinsaustritten und fehlenden jungen Neumitglieder zu kämpfen haben. Darum finde ich es um so wichtiger, das wir im sportlichen Bereich attraktiver werden, uns neue Sportarten erschliessen, um uns so die Zukunft als aktiver Sportverein zu sichern.
Das bedeutet das in der Aktiv-Sektion ein neuer Geist einziehen muss, den es gibt nichts schöneres, als an einem Turnfest mit vielen Turnerinnen und Turner ein super Resultat zu feiern. Bedenkt das uns 1999 ein Kantonales Turnfest in Interlaken bevorsteht. Es wäre ein riesiger Verlust, wen wir unseren jüngeren Mitglieder diese spezielle Turnfeststimmung nicht herüberbringen können.
Wichtig für die Zukunft unseres Vereines ist die Schaffung einer neuen Aktiv- Damenriege, welche auch an den Turnfesten teilnimmt. Denn ich finde es schade, wen die jungen Frauen nach dem Beenden der Schulzeit keine geeignete Riege vorfinden. Die jungen Frauen werden ja geradezu gezwungen sich ausserhalb unseres Vereines nach einer für sie interessanten sportlichen Betätigung umzusehen. Wir können uns diese Abgänge nicht mehr leisten!
Geschätzte Turnerinnen und Turner ihr seht das mein Nachfolger kein leichtes Amt übernehmen wird. Ich hoffe aber sehr, dass ihr ihm mit der nötigen Unterstützung helfen werdet den Verein ins Jahr 2000 zu führen. Meine wird er auf alle Fälle haben.
Der Präsident Christian Zahnd
Jahresbericht Frauenturnverein 1998
Leitung: Sonja Nidecker, Sandra Suter und neu Esther Bönzli Turnstunde: Mittwoch 20.00 - 21.30 Uhr
Im Frauenturnen kämpfen wir mit dem selben Problem wie die aktiven Männer.
Ein harter Kern von ca. 5 - 8 Turnerinnen ist übrig geblieben. Wir hoffen sehr, dass sich die Gruppe bald wieder vergrössert.
Das Turnen lockern wir mit einem Kegel-Abend, einem Mini-Goif-Abend und dem Velofahren um den Jolimont auf. Sogar auf den Lauftreff in Tschugg haben wir uns gewagt.
Unser schönes Reisli führte uns an den Blausee. Danke an die Organisatorinnen Silvia und Doris!
Auf Ende des Schuljahres wird Sonja die Leitung abgeben. An dieser Stelle jetzt schon ein riesiges Dankeschön für die vielen tollen Turnstunden!
Wir freuen uns sehr, dass wir bereits einen Ersatz gefunden haben, und begrüssen neu Rosmarie Gerber-Rothen im Leiterteam!
Esther Bönzli
Jahresbericht Jugi 1998
Der Turnbesuch unserer Jungturner ist im gleichen Rahmen geblieben wie im Vorjahr. Von der 1.-5. Klasse sind es 14 und von der 6.-9. Klasse sind es im Schnitt 12 Jugeler.
Am 15. März fand, mit dem 4. Seeländischen Unihockey-Turnier in Ins, der erste Höhepunkt in diesem Jahr statt. In stimmungsvoller Atmosphäre spielten über 420(!) Knaben und Mädchen in fast 70 Mannschaften um die Siege in zwei Kategorien.
In der Kategorie B bei den jüngeren Spielerinnen und Spielern basierte noch vieles auf Einzel- und Zufallsaktionen. Dafür wurden Tore besonders emotional bejubelt oder bedauert. Für unsere sechs jungen Burschen, der siegreichen Mannschaft aus unserer Jugi, bedeutet das gewinnen ihrer ersten Goldmedaille einen Höhepunkt in ihrer noch geringen Sporterfahrung.
2. Mai 1998 "die schnäuschte Seeländer" im Stadion Grien in Lyss.
Es hat sich gezeigt, dass so kurze Distanzen nicht unbedingt unsere Stärken sind. Trotzdem, die Plätze 4 von Bugmann Karin, 11 Garo Daniela, 4 Bugmann Tamara und 11 Janina Wyss, waren super. Die Knaben belegten die Plätze 28 Burkhalter Nicolas, 6 Wüthrich Jakob, 11 Schwander Tom, 7 Wickart Jean und 10 Wüthrich Samuel. Beim 1000m-Lauf belegten Jakob und Samuel Wüthrich in ihren Kategorien die Plätze zwei. Bravo!!!
30. August Seeländischer Jugitag in Rapperswil. Hier heisst es wie immer: "Mitmachen ist Trumpf!" Die Podestplätze der Wüthrich-Gielä war der Höhepunkt. Samuel und Jakob durften mit ihren dritten Plätzen in Ihren Kategorien sogar aufs "Stockerl". Einen besonderen Dank möchte ich den Kampfrichtern Simon Martinelli, Islam Jefkay und Andreas Stämpfli aussprechen.
Die 19. Jugimeisterschaft fand am 5. September statt. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler besuchten den von uns organisierten Anlass. Die schnellste Erlacherin heisst dieses Jahr Michelle Zülli und der schnellste Erlacher Marc Bühler.
Zum Schluss möchte ich dem zurücktretenden Jugileiter Michael Rickenbach sowie den Hilfsleitern Andreas Hubacher, Michel Delay, Thomas Berner und Reto Wegmüller recht herzlich danken.
Der Jugendriegenleiter Beat von Ballmoos
Jahresbericht Mädchenriege Oberstufe
Wie im letzten Jahr wird aus meinem Jahresbericht nur ein Halbjahresbericht. Nach den Sommerferien haben Mirjam Stämpfli, Deborah Wäfler und Monika Probst die Mädchenriege bis Ende Jahr übernommen. Mit viel Engagement und Phantasie gingen die drei Frauen ans Werk. Ich danke Ihnen an dieser Stelle ganz herzlich für den geleisteten Einsatz! Ich bin sehr froh, dass ich auch zukünftig für Aushilfs-Einsätze auf sie zählen kann.
Den Winter verbrachten wir in der Halle mit viel Konditions- und Lauftraining, dies natürlich auch im Hinblick auf den Spiel- und Stafettentag vom Juni in Grossaffoltern, wo schnelles Laufen gefragt sein würde. Bei lustigen Lauf- und Plauschspielen verbrachten wir einen abwechslungsreichen Tag.
Vor den Sommerferien schlossen wir das Schul- und Turnjahr mit einem gemeinsamen "Brätliabend" bei der Fischerhütte ab.
Firejogger vom 3. April 1998
Im Rahmen des Jugendprojektes des Eidgenössischen Turnverbandes führten die Schweizer Turnvereine und ihre Jugendriegen diesen Plauschanlass durch. Eingeladen waren Jung und Alt aus der Gemeinde, die Jugeler und ihre Angehörigen und Freunde. Selbstverständlich durfte auch die Erlacher Sportprominenz nicht fehlen: Werner Günthör gab uns in voller Grösse die Ehre!
Der Erlös aus dem Sponsorenlauf wurde einem Projekt des Inselspitals gutgeschrieben: Krebskranke Kinder und ihre Angehörigen werden mit dem Geld Ferien machen können.
Schweizweit wurde so eine Million Franken "erlaufen" davon 60'000 Franken durch die Seeländer Riegen! Wir danken allen Spendern ganz herzlich!
Am 09.09.1999 wird wiederum im Rahmen dieses Jugendprojektes eine Plauscholympiade im, am, mit Wasser durchgeführt; über den "Waterplayer" werdet ihr zu gegebener Zeit informiert. Reserviert Euch bitte schon jetzt dieses Datum – wir Jugileiter sind auf eure Unterstützung angewiesen!
Abschliessend möchte ich allen danken, die mich in irgendeiner Weise unterstützt haben und dies weiterhin tun werden.
Die Mädchenriegenleiterin Rosmarie Gerber-Rothen
Jahresbericht 98 Mädchenriege Unter- und Mittelstufe
Die Mädchenriege ist immer noch in drei Gruppen aufgeteilt.
1-3. Klasse leite ich
4. und 5. Klasse leitet Nicole Herren
6.- 9. Klasse leitet Rosmarie Gerber-Rothen
Unser Turnbetrieb läuft rund und ohne Probleme. Gemeinsam nahmen wir auch dieses Jahr am Spiel- und Stafettentag teil. Der Anlass wurde von Grossaffoltern sehr gut organisiert. Wir hatten viel Spass bei den vielen lustigen Spielen. Auch mit der Rangierung waren wir zufrieden. Die Jüngeren wurden 13. und die Grösseren sogar 8. von 49 Gruppen!
Natürlich nahmen wir auch am "Fire-Jogger" teil. Zum Abschluss des Schuljahres organisierten Nicole und ich einen Ballon-Sternlauf im Wald. Der Aufwand hat sich gelohnt. Es hat allen Mädchen viel Spass gemacht. Krönender Abschluss war die Heimfahrt. Da wir uns verspätet hatten, führte Res Bönzli die fröhliche Schar mit Traktor und Wagen nach Erlach zurück. Zwar nicht ganz legal - dafür hat's Spass gemacht!
Aktuell üben wir bereits wieder den Schlusstanz für den Mädchenriegentag im Mai 1999.
Ich habe mich entschlossen, am Ende des Schuljahres die Leitung der Mädchenriege abzugeben. Nach langem Suchen habe ich eine Nachfolgerin gefunden. Ich freue mich sehr, dass Annemarie Fretz diese Aufgabe voller Begeisterung übernimmt. Ich wünsche Ihr viel Freude und Befriedigung und unfallfreie Turnstunden! Für mich waren die Turnstunden mit den Mädchen in den vergangenen 8 Jahren eine echte Bereicherung! Ich werde die fröhliche Schar vermissen!
Die Mädchenriegenleiterin Esther Bönzli
Wir suchen aktive Turnerinnen
Liebe Frauen, liebe Schul- oder Lehrabgängerinnen
Wir sind ein junger Sportverein in Erlach. Der Turnverein besteht aus diversen Riegen wie z. B. der Männerriege, Frauenriege, Mädchen- und Knabenriege. Dem Vorstand ist es ein Anliegen für die jüngere Generation des Vereins die Zukunft und das Bestehen der aktiven Riege zu sichern. Deshalb möchten wir gerne den Frauenanteil in der heutigen aktiven Riege fördern, die zur Zeit aus einigen Männern und einer jungen Frau besteht. Gesucht sind deshalb junge, aufgestellte und motivierte Frauen im Alter zwischen 16 und 30 Jahren, die Interesse haben im Turnverein Erlach mitzuturnen.
- Suchst Du Kontakt zu einem Sportverein in Erlach und möchtest gerne junge Leute kennenlernen?
- Suchst Du eine Veränderung nach dem alltäglichen Schul- oder Arbeitsstress?
- Möchtest Du vielseitigen und abwechslungsreichen Sport betreiben?
- Möchtest Du auch die gemütliche Seite des Vereinslebens kennenlernen?
Haben wir Dich angesprochen?
Für weitere Auskünfte steht Dir der Präsident, Giancarlo Gala gerne zur Verfügung. Ruf doch an oder besuche uns direkt im Training!
Giancarlo Gala Gostel 10 3235 Erlach 032 338 26 48 (abends ab 20.00 bis 22.00 h)
Wir freuen uns alle, Dich bald kennen zu lernen.
Trainingszeit:
Der Präsident Giancarlo Gala
Resultate der Umfrage "Turnerreise nach Tschechien"
vielen dank an alle die den fragebogen ausgefüllt zurückgesandt haben. die kriterien für eine reise nach tschechien wurden nicht erfüllt. damit wird die turnerreise wie ürsprünglich vorgesehen weitergeplant und durchgeführt.
zur erinnerung: damit wir die reise nach tschechien durchführen würden, müssten folgende kriterien erfüllt sein:
- mindestens 50% der angeschriebenen beantworten die umfrage bis 31. mai 99 positiv
- mindestens 15 personen melden sich grundsätzlich für die teilnahme an
- kostenbeteiligung der gemeinde damit das budget und die teilnehmenden nicht mehr belastet werden als üblich (max. fr. 100.-- pro person, tv gem. budget)
es wurden 93 fragebögen verschickt. es kamen 25 fragebögen zurück. dies entspricht 26.88%. kriterium 1 nicht erfüllt. es haben sich 8 personen vorangelmeldet. kriterium 2 nicht erfüllt.
somit musste von einer reise nach tschechien abstand genommen werden. ich danke allen für das mitmachen.
hier noch die auswertung der antworten:
| Fragen |
Anzahl Antworten |
- ich bin grundsätzlich für eine turnerreise die in der schweiz stattfindet und eine längere (berg)wanderung beinhaltet.
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5 |
| bemerkungen: -warum nicht ein jugi-trainingslager in tschechien durchführen. |
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- ich bin grundsätzlich gegen eine drei- oder mehrtägige turnerreise (max. 2 tage).
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2 |
| bemerkungen: |
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- ich bin grundsätzlich gegen eine reise nach tschechien (auch nächstes jahr).
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6 |
| bemerkungen: |
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- ich bin nicht gegen eine reise nach tschechien, kann aber am freitag, 17. sept. 99, nicht frei nehmen und wäre sonst auf der turnerreise dabei.
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5 |
| bemerkungen: -mich würde noch das offizielle rahmenprogramm interessieren. |
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- ich entscheide mich erst mit programm und kostenfolge und bin mit wenig begeisterung dafür.
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3 |
| bemerkungen: -3 tage mit 24 h carfahrt zu lang! |
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- ich bin grundsätzlich für eine reise nach tschechien (kann vom donnerstag abend 16. sept. 99 ab 19.00 h bis sonntag 19. Sept. ca. 19.00 h frei nehmen).
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8 |
| bemerkungen: -in tschechien gibt es gutes bier! -gute idee! |
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- gilt als voranmeldung (hier müssen mindestens 15 personen ein kreuz machen).
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8 |
| bemerkungen: -ds tschechie geit dänk post ou ab! -die reise darf nicht zu teuer sein! |
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besten dank an giancarlo gala, simon martinelli und der gemeindeverwaltung für die unterstützung. vielleicht können wir auf privater basis eine reise nach jistebnice organisieren. dies würde mich natürlich besonders freuen. interessierte personen können sich bei mir melden.
mit freundlichem turnergruss markus stämpfli
Turnerreise 1998 oder sit Dir iheimisch?
Es isch Samschtig am Morge und bevor das mir aui gmerkt hei das mir scho wach si, sitze mir scho im neue BTI-Bähnli Richtig Biel.
Wies ds’Wätter so wott, stelle mir fescht, dass mir nid dr einzig TV ungerwägs si. Währendäm die einte, wo nume wiblechi Mitglieder hei, fröhlech i Beat’s Kamera lächle, unterhalte die andere ds ganze Poschtauto mit Rösslibitter-Wärbig für sörigi wos gärn giftig hei. I gloube, da blibe mir doch lieber bi üsem traditionelle Erlacher-Wy, mit dr Vorussetzig ds Glesli wärdi eim nid grad vomene Füürzug erschlage.
Mit em Bärgbähnli i d Höchi bracht gesh mir scho fasch dr Gipfel vom Stoos wo mir wöi erklimme. Wie jungi Rehli hüpfe mer aui los. Es paari bilibe derbi, angeri finde de gli emau ihres eigete Tämpo.
Nach dr Mittagsrascht freue sich scho aui uf enes feins Kafi us dr Senne-Hütte inklusive Geisse, Scheebäll und natürlech ds Panorama ufe Vierwaldstättersee, Rütli etc.
Nach em Motto: "Ufe mit em Seilbähnli, abe mit dr Lawine!" nähme mir chli witer unde ä Wanderig vo 1 Stund 40 Minute i Agriff Richtig Muotatal.
Wie sech usestellt, gällte die Zytangabe nume für jeni vier Burschte wo ihre Autostöppler-Augeufschlag beschtens beherrsche.
Früecher oder später träffe mer alli a üsem Ziel i: Hotel Stärne.
Hie gits zersch mau für alli ä Erfrüschig. Teu zie ds Chaltwasser-Dusche vor, angeri heis lieber gmüetlech ir Gaststube.
Zum Znachtässe muess me nid züi mau rüefe. Es git Brate und Teigware inklusiv Vor- und Nachspys, und usserdäm ä Tip-Topi Bedienig, gäu Tanja!
Mir gniesse nochli dä Abe und nach ettleche Konsumatione und meh oder weniger erfolgriche Nachtusflüg lande alli zäme im Masselager vom Stärne.
D’Sunne schynt und dr Sunntigsblick verratet nis scho ds Ishockeyresultat 3:2 für SCB gäge Lugano, was ja schliesslech ds wichtigschte isch amene Sunntig-Morge, es hei ömu alli druf gwartet.
Fit u zwäg gö mir no witer hingere i ds Tal bis es nuem no unger dr Ärde witergeit.
Mit Karbid-Lampene begäbe mir nis uf ene Füehrig dür d’Afangsgäng vom Höllloch. Bim use cho empfaht nis bländed schöns Wätter wonis witerbegeleitet.
Bis zur Pic-nic-Zyt loufe mir no ufenes Hügeli uf und abe. U scho si mer ufem Retourwäg. Ungerwägs traffe mer no sörigi wo vo dert si, aber nid ihemisch si. Im Zug gits sörigi wo tatsächlech no nid schlafe, när gits no di wo sogar no Interview mache mit dr Kamera. Überhoupt isch ke Schueh vor dere kamera sicher. Aber no jede Schuh chunt erchöpft und zfriede ds Erlach a.
Churz und guet: Es het mer gfalle und ds nächste mau bini ou wieder derbi!
Für alli Wandervögu wett i no am früsche Vater Gaschi dank für die gueti Idee und Organisation und o am Bärgführer Beat der Erste!
Agnès Perrin
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