Nagelschuh 1998
Jahresbericht des Präsidenten 1997 
18./19. Januar. Skiwochenende in Grindelwald: Zum zweiten Mal führte uns Fredy Marolf am Samstagmorgen auf die First. Schönes Winterwetter und relativ gute Schneeverhältnisse luden uns zum Skifahren ein. Die Schneebar auf der First wurde schon am frühen Nachmittag durch die jüngeren TV-Skifahrer gut besucht. Dem Kassier bekamen die vielen Kaffi "Zwetschgenlutz" auf alle Fälle schlecht, hatte er doch am Abend etwelche Mühe mit dem Aufstieg zur First Bergstation. Am Sonntag wollte uns die Sonne nicht mehr so verwöhnen, man tröstete sich in den Beizen am Berg.
24./25. Januar. Erlacher Fasnacht nach dem Motto "Träume". Mit grossem Einsatz von Ändu Stämpfli und wenigen Helfern wurde der Gemeindehauskeller in eine Traumlandschaft verzaubert. Wir haben die Sterne nicht gezählt, die wir in weiss, gold und silber mit Schablonen auf das Flies gesprayt haben. Am Schluss sahen wir alle aus, als kämen wir selbst vom Mond. Das Fest selber verlief im gewohnten Rahmen, das heisst; ein paar wenige machten die Arbeit und der Rest vergnügte sich an der Fasnacht. Man merkte dies vor allem am Sonntagnachmittag gut, als es ums Aufräumen ging und wiederum die gleichen paar diese Arbeit erledigen mussten, die schon die vorgehende Arbeit gemacht hatten.
8. Mai Auffahrt. Kaltes zügiges Frühlingswetter war der diesjährige Begleiter unseres Frühlingsbummels. Zum Glück hatte die Organisationsfamilie Gerber-Rothen eine leichte Wanderroute vorgesehen. Wie gewohnt traf man sich am Morgen vor der Post und rätselte wer wohl alles erscheinen möge. Gut gelaunt nahmen wir die Wanderung Richtung Schaltenrain unter die Füsse. Nach einem ausgedehnten Zwischenhalt, gab es Mittagsrast bei der Vinelzer Waldhütte, unterhalb der oberen Budlei. Rosmarie Gerber-Rothen erwartete uns zusammen mit Ihrer schon halb erfrorenen Tochter und teilte uns mit, dass Ihr Götterbote am Arbeiten sei. Wie gewohnt machten wir uns ans Anfeuern, wobei sich zum x-ten mal zeigte, dass Markus Stämpfli nie bei der Pfadi war. Wir mussten seinen halbverkohlten Baumstamm löschen und zur Entsorgung in den Rucksack packen. Der traditionelle Fussballmatch, Alt gegen Jung, wurde in Erlach ausgetragen und endete zum Entsetzen von Giancarlo Gala 4:0 für die Alten. Dies hatte für Ihn beim darauf folgenden Beizenrundgang die unangenehme Folge, dass er angeschlagen, beim Rüedu in der Stedtli Bar vom Barhocker fiel und sich an die restliche Nacht nicht mehr erinnern konnte.
12. September. Fussballmatch Turnverein gegen Piranhias. Nach einem hart umkämpften Spiel bei leichtem Nieselregen, musste sich der Turnverein 4:6 geschlagen geben und das Bier beim anschliessenden Bräteln bezahlen.
20./21. September. Die von Daniel Franz aufs Beste organisierte Turnerreise führte uns ins Aletschgebiet im Wallis. Der Start unserer Reise begann schon im Zug nach Bern dramatisch. Gelang es dem Verfasser dieses Berichtes doch sein Gepäck um den Weisswein zu erleichtern, um sodann festzustellen, dass sein Flachmann leck geschlagen war. Bis Bern war aber auch diese Panne behoben. Auf der Bettmeralp angelangt, nahm uns schon ein einheimischer Bergführer in Empfang. Bei schönstem Herbstwetter wanderten wir auf der Höhenkrete entlang dem Aletschgletscher. Kurz vor Mittag, verliessen wir den markierten Wanderweg und machten uns an den Abstieg zum Rande des Gletschers . Nach der verdienten Mittagsrast, wurde die ganze Wandergruppe mittels einem langen Seil miteinander verbunden und ab ging es auf den Aletschgletscher. Ich bin überzeugt, dass es für alle ein eindrückliches Erlebnis war, sich einmal auf einem Gletscher zu bewegen. Da gab es viele recht tiefe Spalten zu überqueren, wo etwelche sich doch überlegten, ob sie im Falle eines Sturzes, von den vor und hinter ihnen laufenden Kameraden aufgefangen würden. Es zeigte sich auch, dass die Oberfläche des Gletschers voller scharfkantiger Eiskanten war, die einem die Hände blutig rissen wen man mit ihnen in Berührung kam. Mitten auf dem Gletscher gab es eine kurze Rast, um das vor einem liegende Bergpanorama mit Aletschhorn, Dreieckhorn, Jungfrau, Mönch und den Fiescherhörner zu bestaunen. Konnte man doch von blossem Auge die Sphinx auf dem Jungfraujoch erkennen. Nach dem Abstieg vom Gletscher musste ein recht steiles Wegstück, zum Teil über Leitern, zum eigentlichen Wanderweg in Angriff genommen werden. Von dort war es nur noch ein kurzes Stück bis zur Gletscherstube beim Märjelensee. Bei schönster Abendsonne stärkte man sich in der Gartenwirtschaft mit einem tüchtigen Schluck Fendant. Zur Unterhaltung konnte man kurz vor dem Nachtessen noch die Einmann Komikertruppe Gala bestaunen. Der Abend verbrachte man in gewohnt lustigem Rahmen. Einzig die etwas unfreundliche Art, einem mitzuteilen, dass Feierabend sei, muss bemängelt werden.
Um halb fünf Uhr morgens machten sich die ersten zwei Bettflüchter in Person von Michu Rickenbach und Res Bönzli auf den Weg zum Gipfel des Eggishorn um den Sonnenaufgang zu bestaunen. Gemäss Ihrer Aussagen sei der Aufstieg bei finsterer Nacht und Reifglätte ziemlich beschwerlich gewesen, doch wurden Sie durch einen um so schöneren Sonnenaufgang belohnt. Der grosse Rest der Wanderer folgten ihnen am Morgen nach einem beschwerlichen Aufstieg über den Berg. Um den Unterbau des Eggishorn auf seine geologische Zusammensetzung zu überprüfen, opferte sich der Schreiber dieses Berichtes in Begleitung der zwei Unerschrockenen Markus Stämpfli und Dominique Grimm. Wir wagten uns ohne Licht, Sauerstoff und Mineurausrüstung in den Berg hinein. Es war höchst interessant im schwachen Schein unserer Feuerzeuge die Gesteinsstruktur zu bestaunen und zu begutachten. Zum Glück fanden wir den Ausgang auf der anderen Bergseite. Um uns von den Tunnelstrapazen zu erholen, machten wir auf der nächsten Bank einen ausgedehnten Mittagsrast. Auf dem Weg zur Bettmeralp vereinigte sich die ganze Wandergruppe wieder und machte sich mit einem ausgedehnten Halt bei der Furrihütte auf die Rückreise nach Erlach.
14. November. Curling-Abend in Neuenburg. Beat von Ballmoos organisierte für den Turnverein ein Curlingtraining in Neuenburg. Es sieht alles leichter aus als es in Wahrheit ist, dies muss wohl jeder einsehen, der an diesem Abend das erste Mal mit auf dem Eis war und versuchte die Curlingsteine ins andere Spielfeld zu schieben. Unter kundiger Leitung wurden wir in das Curlingspiel eingeführt. Beim anschliessenden Plausch-Wettkampf wurde sogar ein "Talent" in der Person von Lukas Leuenberger entdeckt. Nur merkte das Talent nicht, dass er bei der Abgabe seines letzten Steines keine gegnerische Steine mehr auf der anderen Seite hatte. Beim anschliessenden Fondue wurde gewünscht, dass man diesen Abend wiederholen sollte.
28. November. Zweite TV Jassmeisterschaft. Bei Beginn der Jassrunden wurde festgestellt, dass unserem Sekretär Simon Martinelli (er war an diesem Abend ortsabwesend und vergnügte sich ausgiebig in Berlin) ein gewaltiger Bock gelungen war, hatte er doch bei den Spielblätter zwei Runden zuwenig darauf geplant. Doch auch dieses kleine Problem wurde überwunden. 24 Jasser ermittelten folgende Rangliste: 1. Thomas Berner 2. Lukas Leuenberger 3. Hans Ott.
Der Präsident Christian Zahnd
Jahresbericht Oberturner 1997 
Erster sportlicher Anlass bildete 1997 der von Dodi ausgezeichnet organisierte 100 km-Lauf, welcher uns dieses Jahr nach Spiez führte. 9 Turner machten sich um 09.30 Uhr auf die Strecke, welche uns fast ausschliesslich über Nebenstrassen an unser Tagesziel brachte.
Nach einer kleinen Ehrenrunde, die wir aus Rücksicht auf die leichte Gewichtszunahme unseres Kassiers über die Wintermonate vornahmen, genossen wir das gute Essen und den anschliessenden Ausgang in Thun.
Als sportlicher Höhepunkt folgte dann bereits das Seeländische Turnfest in Pieterlen. Es wird uns allen wohl als das im wahrsten Sinne des Wortes feucht fröhlichste Turnfest der letzten Jahre in Erinnerung bleiben.
Resultatmässig überzeugte lediglich das Kugelstossen, in welchem die 8 Turner einen beeindruckenden Schnitt von 12.42 m erreichten.
Für die restlichen, eher mageren Resultate waren nebst dem fehlenden Trainingsfleiss vor allem auch die schlechten äusseren Bedingungen verantwortlich. Zudem zeigte sich aus meiner Sicht einmal mehr, dass die Leichtathleten nebst dem, dass sie von den schlechten Wetterverhältnissen immer stärker betroffen sind als die Geräteturner, sie auch durch die neu eingeführte 10er-Wertung eher schlechter wegkommen. Wie sonst wäre es zu erklären, dass mit einem solchen Schnitt beim Kugelstossen bloss 7.42 Punkte zu erreichen sind?
Am grossen Schlussturnen konnten wir dieses Jahr nicht teilnehmen, da der Termin wieder auf die Läset-Sunntige verlegt wurde. Da dies so belassen wird, haben wir Ende Oktober den Austritt aus dem grossen Schlussturnen gegeben.
Ende August organisierten wir das Kleine Schlussturnen. Da Neuenstadt die Kantonalmeisterschaft durchführte, nahmen sie am diesjährigen Schlussturnen nicht teil. Nods verabschiedete sich bereits nach dem Mittagessen, und wir hatten im folgenden Fussballmatch gegen Twann wieder einmal leichtes Spiel.
Nebst dem tollen Läset-Sunntig-Wagen beteiligten wir uns dieses Jahr auch mit einer kleinen Gymnastik (Streetdance) am Umzug. Leider setzte sich die Tanzgruppe nur zum kleineren Teil aus TV-Mitgliedern zusammen.
Sportllich neigte sich das TV-Jahr bereits dem Ende entgegen. Da die Trüelete terminlich mit Ändus Hochzeit kollidierte, nahmen wir heuer nicht daran teil.
Das Unihockeyturnier gegen Twann fand ausnahmsweise erst im Januar statt. Schon fast standesgemäss belegten unsere 2 Mannschaften die ersten Plätze, wobei dieses Jahr - nota bene wegen der besseren Hockeystöcke - die Jugend über das Alter siegte.
Damit geht mein bereits viertes und auch letztes Jahr als Oberturner zu Ende. Da ich mich vor allem beruflich etwas neu orientiere, und mir zudem die für einen Oberturner unbedingt erforderliche Motivation für einen regelmässigen Trainingsbesuch zur Zeit fehlt, ist es an der Zeit, neuen Leitern Platz zu machen.
Allen, die mich in den letzten vier Jahren unterstützt haben, möchte ich recht herzlich danken. Dem Vorstand danke ich für sein mir entgegengebrachtes Vertrauen und die gute Zusammenarbeit.
Meinem Nachfolger wünsche ich alles Gute, viel Freude und einen etwas besseren Turnbesuch. Als Tip möchte ich ihm nur eine Erfahrung, die ich als Leiter gemacht habe, weitergeben: "Vergiss ab allem sportlichen Ehrgeiz nicht, dass wir alle aus Freude turnen, und nur eine gute Kameradschaft auf Dauer einen Verein zusammenhält, auch wenn ein Verständnis dafür aufzubringen einem Oberturner oft schwerfällt!"
In diesem Sinne wünsche ich allen ein erfolgreiches Turnjahr. Unterstützt euren Oberturner und vergesst das Turnen nicht.
Der Oberturner Thomas Berner
Jahresbericht Jugi Erlach 1997 
D`Zahl vo de Jugeler isch gägä über letschts Johr glich blibe. Vor 1.- 5. Klass si 24 Jungturner wo ig am Zischtig tue leite. D`Turnhalle platzt fasch us de Näht, ig muess ufpasse, dass ig d`Uebersicht nid verlüre. Dr Michael Rickenbach het am Fritig 14 Jugeler, wo z`Turne vo haub sibe bis acht tüä bsueche.
Am 1. März ha ig ä Videonomittag ir Erle organisiert. Wo Gaschtjugi Böze isch bi üs gsi, ha ig es Fiumli zäme gschnitte. Aui si begeischteret gsi.
Am 2. März si mir uf Magglinge gfahre, für am Halleliechtatlethik- Wettkampf teil znäh. Bi dä Schüeler isch dr Jakob Wüthrich sehr guete vierte u si gross Brüetsch, dr Christian, isch i sire Kategorie Zwöite worde.
Am 23. März hei mir am Uni- Hockeyturnier in Ins teil gno. Ir Kategorie B hei mir dr füft Platz erreicht.
Dr schnäuscht Seeländer 97, wo au Johr im Stadion Grien in Lyss statt findet, isch em Jakob Wüthrich sicher no i beschter Erinnerig. Aer isch als Dritte im Ziel aglangt, u het es Ticket für die kantonale Usscheidige in Bärn bercho. Zur Schwizermeischterschaft hets leider doch nid ganz glängt.
Am 15. Juni het dr Jugitag in Pieterle statt gfunde. Da nid jede het chönne gwinne, isch mitmache Trumpf gsi. Dr Wühtrich Samuel isch guete Sächste vo 86 worde. Dr Jakob het sogar mit sim dritte Rang ufts Podescht chönne stoh.
Am 30. Auguscht isch die 18. Jugimeischterschaft hie z`Erlach uf em Plan gstande. Bi däm glungnige Alass hei zahlrichi Schüeler u Schüelerinne teil gno. Die schnäuschte Erlacher 1997 hei gheisse: Zimmermann Cathérine u Bühler Marc.
Am chline Kreisschlussturne vom 31. Auguscht hei ou no es paar Jugeler teil gno.
Wie all Johr am Winzerfescht, si mir mit em Sammutuech ungerwägs gsi.
Am 6. Dezämber si mir mit drei Mannschafte am Uni- Hockeyturnier in Twann go mit mischle.
Zum Schluss wet ig am Simon Martinelli u am Giancarlo Gala rächt härzlech für ire Isatz ir Adminischtration danke. Em Jugileiter Michael Rickenbach, dä Hiufsleiter Pascal Thierwächter u Michel Delay u dä Kampfrichter vom Jugitag Simon Martinelli, Andreas Hubacher u em Pascal Thierwächter äs grosses MERCI!! für dä tolli Isatz dürs Johr!!
Jugigrüess Beat von Ballmoos
Jahresbericht Mädchenriege Oberstufe 1997 
Im ersten Halbjahr 1997 haben wir wiederum in Lyss den ganztägigen Athletenkurs besucht, wo wir viel Neues lernten und einen sportlichen, spassigen Sonntag verbrachten. Ausserdem haben wir uns auf den Mädchenriegentag in Busswil vorbereitet. Das Einüben der gemeinsamen Schlussvorführung zu Musik von Michael Jackson nahm viel Zeit in Anspruch, machte uns allen aber auch grossen Spass. Daneben trainierten wir für den Leichathletik Einzelwettkampf; in den Wintermonaten in der Halle, im April/Mai ein paarmal auf dem Sportplatz des Schulheimes Schloss. Wir verbrachten einen spannenden, sonnig warmen Frühsommertag in Busswil und beschlossen ihn mit folgenden, erfreulichen Resultaten:
| Kat. 1983: |
5. Rang Nathalie Ellenberger 10. Rang Rahel Zülli 11. Rang Sarah Cron |
| Kat. 1984: |
8. Rang Cathérine Zimmermann |
Die Zeit bis zu den Sommerferien verging dann wie im Fluge. Im zweiten Halbjahr turnte Marianne Walther mit den Mädchen, da ich mit meiner Familie in London britische Luft schnupperte. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Marianne für ihren tollen Einsatz während meiner Abwesenheit.
Ich freue mich auf ein neues abwechslungsreiches Turnjahr mit einer motivierten Mädchengruppe.
Die Mädchenriegenleiterin Rosmarie Gerber
Jahresbericht MR-US 1997 
Am Anfang des Jahres bereiteten wir uns sehr intensiv auf den Mädchenriegentag vor. Neben der Leichtathletik nahmen wir am Geräteturnwettkampf teil. Mit viel Ehrgeiz und Disziplin studierten die Mädchen die Bodenturnübungen. Geturnt wurde neu auf einem Mattenquadrat und zu Musik. Mit 17 Mädchen fuhr ich dann am 25. Mai nach Busswil. Morgens um 8 Uhr mussten wir als allererste Gruppe starten, was in Hinsicht auf die Noten nicht sehr positiv war. Aber die Mädchen turnten ihre Übung sehr gut. Wir waren im Gruppenwettkampf im Mittelfeld anzutreffen und ich war sehr zufrieden. Erlach 1 hatte in der Pendelstafette sehr schnelle Beine und siegte! Auch in der Leichtathletik sind einige Mädchen stark. Hier einige Resultate aus der Rangliste:
| Jg 86 |
Zülli Michelle |
Rg 4 von 120 |
| Jg 87 |
Zahnd Miriam Kaufmann Jacqueline Etzensperger Rahel |
Rg 2 Rg 10 Rg 23 von 139 |
| Jg 88 |
Bugmann Tamara |
Rg 8 von 157 |
| Jg 89 |
Bugmann Karin Zahnd Rebeka |
Rg 1 Rg 9 von 157 |
BRAVO!
Nach dem Mädchenriegentag nahmen wir den üblichen Turnbetrieb wieder auf und erlebten einen Zuwachs wie schon lange nicht mehr. Nach den Sommerferien hatte ich plötzlich mehr als 30 Mädchen in der Halle. Das waren zu viele, das Unfallrisiko war zu gross. Schnell erweiterten wir die Mädchenriege um eine Gruppe. Jetzt turnen die "Kleinen" (1-3 Klasse) am Mittwoch bei mir. Meine frühere Hilfsleiterin Nicole hat die Mittelstufe übernommen (4+5 Klasse). Dies ist eine gute Lösung für alle. Der Spiel- und Stafettentag findet am 7. Juni 98 in Grossaffoltern statt.
Ich freue mich auch dieses Jahr auf viele fröhliche Turnstunden mit meiner "Rasselbande".
Die Mädchenriegenleiterin Esther Bönzli
Turnerreise 1997 
Aui, wo nid si mitcho uf die Turnerreis, hei auso öppis verpasst. Äs isch wieder emau e tolle Usflug gsi. Das wo mir ir guete Erinnerig isch blibe, wetti schiudere.
Das scho am Morge früe die erschti Fläsche Wy isch ufda worde, isch öppe wie jedes Jahr. Wos aber interessant wird, isch wo mir uf dr Bettmeralp im Wallis si acho und d’Sunnä eim so bländet het. ‘’Aui’’ Awäsende hei sofort d’Sunnäbrüue füregno - einigi hei aber o nach chrampfhafter Suechi ihres UV-Strahlevernichtigsding nid gfunge (Verfasser inbegriffe). Was macht me haut ir Angscht, we me weis, das me ufene Gletscher geit? Richtig, me muess haut no so nes Gebrüu ga poschte. Das Froueli am Kiosk het uf jede Fau u fröid gha, dass si so mängi Brüue ufs Mau het chönne verchoufe... Ittem, schlussändlech hei mir de top Usgrüschtet chönne schtarte.
Nach em Mittagässe us em Rucksack, hei mir de die irrsinnigi Gletscherwanderig mit emne erfahrne Bärgfüherer i Agriff gno. Was chli Müesam isch gsi, isch z’übergumppe vo dene löu Gletscherschpäut, wüu me vor und hinger sich numme e kurze Bitz Seili het zur verfüegig gha. Aber die Überquerig vom Aletschgletscher isch eifach geniau gsi. Was de weniger geniau isch gsi, isch z’Nachtässe ir Gletscherschtube. Dr Shakespeare het mau gseit:<<Man speist am besten daheim. Doch auswärts macht die Höflichkeit den Wohlgeschmack der Speisen>>. Mi düechts das isch richtig passend!
Die Gletscherschtubefrou sötti im minimum zwe Kurse bsueche: Eine zum lehre Choche das es Ässbar isch und mit emne zwöite sötti si sich ir Höflechkeit schuele! Aber dank em Minnesänger Tschänggu und em Emil-Imitator Simu hei mir trotzdäm viu zum Lache gha am Samschti am Abe.
Am Sunntig heimer no e steile Ufstig (eigernordwandmässig) ufs Eggishorn dörfe miterläbe, wo doch am Einte oder Angere dr Schnuf het gno und chli schpeter hets de no äs gäbigs Schpaziergängli mit Boxeschtop vom Chüebode uf d’Bettmeralp gä. Vo dört us hei mir üs de scho wider richtig hei begäh. Zum Schluss wetti a dere Schteu im Name vo aune Teilnämer und Teilnämerinne am Dänu Franz für d’Organisation vo dere schöne Turnerreis Nünzähhundertsibenenünzg danke. Merci Dänu!
Andreas Hubacher
Turnverein Erlach Online 
Auch der Turnverein Erlach ist dem Trend in Richtung Internet gefolgt.
Bereits sind 1 1/2 Jahre seit der erste Version der Turnverein-Homepage vergangen. Grund genug an dieser Stelle Werbung für unser Online-Angebot zu machen.
Unter der Adresse www.tverlach.ch findet man neben Informationen über den Turnverein, Links zu anderen Turnvereinen und einer kleinen Chronik auch die Online-Version des vor Ihnen liegenden "Nagelschuhs". Ausserdem können Sie unser Gästebuch benützen um Ihre Anregungen, Kritik und vielleicht auch Lob über den Turnverein loszuwerden.
Surfen Sie doch mal vorbei. Bis bald im Internet.
Simon Martinelli
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